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Tierbetreuung

Ziervögel

Wellensittich

Hier findet Ihr eine Auswahl häufig gestellter Fragen zum Thema »Ziervögel«

Beschäftigung mit Ziervögeln

Dürfen meine Vögel baden?

Sittiche lieben es zu baden! In freier Wildbahn nutzen die bunten Vögel jeden Regenschauer oder Tümpel dazu. Und auch Sittiche in Heimtierhaltung wissen ein schönes Wannenbad sehr zu schätzen. Am liebsten ist es ihnen, wenn sie dabei klatschnass bis auf die Haut werden, denn das Baden dient der Hautpflege. Die Vögel sollten einmal die Woche die Möglichkeit dazu haben.

Wellensittich badetZum Baden eignet sich am besten Leitungswasser, das in etwa Zimmertemperatur haben sollte. Dabei auf Badezusätze verzichten, es sei denn, sie sind vom Tierarzt verordnet. Gebadet wird in einem handelsüblichen Vogelbadehäuschen. Schüchterne Vögel, die zunächst Hemmungen haben, das Badehaus zu betreten, können mit einigen nassen Blättern (Salat oder Vogelmiere) gelockt werden. Einfach die Blätter hineinlegen, der Vogel wird neugierig und frisst. Dabei merkt er, dass vom Badehaus keine Gefahr ausgeht. Manche Tiere duschen allerdings lieber. Dann kann man sie mit Wasser aus einer Sprühflasche besprühen.
Achtung: Vögel können mit nassem Gefieder nicht gut fliegen, sollten also gerade in diesem Zustand nicht erschreckt werden. Sie könnten bereits nach kurzer Flugzeit zu Boden fallen.

Nach dem nassen Wellnessprogramm schlafen die Vögel gern eine Runde. Ein Rotlicht sorgt dabei für angenehme Wärme und beschleunigt den Trocknungsvorgang. Zugluft sollte vermieden werden. Die Hygiene ist wichtig. Deshalb das Badehaus nach dem nassen Vergnügen aus dem Vogelbauer entfernen, reinigen und abtrocknen. Dann ist es für das nächste Mal gleich einsatzbereit.
Der Badetag ist nicht nur für die Gesundheit und das Wohlbefinden der kleinen Sittiche wichtig. Er bietet auch eine gute Beschäftigungsmöglichkeit für die Tiere, denn das Wellnessprogramm dauert mit Baden, Gefiederputzen und anschließendem „Schönheitsschlaf“ insgesamt zwei bis drei Stunden.

Übrigens: Das Baden regt auch den Bruttrieb an. Sittiche, die ohnehin eine stark ausgeprägte Brutbereitschaft besitzen, sollten deshalb nicht zu ausgiebig baden. Gegebenenfalls lieber mit einer Sprühflasche einsprühen und darauf achten, dass die Vögel dabei nicht zu nass werden.

Ziervögel allein lassen

Wie lange kann ich meine Vögel allein lassen?

Das Wichtigste vorweg: Auch Ziervögel brauchen tägliche Aufmerksamkeit.
Ziervögel wie Klein- und Großsittiche oder Kanarien sind zwar nie ganz allein, weil sie mit mindestens einem Partner gehalten werden sollen, dennoch brauchen auch sie die tägliche Aufmerksamkeit ihres Besitzers. Sei es nur, um frisches Wasser hinzustellen, die Tiere zu füttern oder ihnen Freiflug zu gewähren, wenn sie nicht in einer Voliere gehalten werden – eine längere Abwesenheit als einen Tag empfiehlt sich nicht.

Unten finden Sie unseren Text zur Betreuung von Ziervögeln während der Abwesenheit, oder nutzen Sie die Suchfunktion für einen Tiersitter in Ihrer Nähe, wenn nicht Nachbarn oder Freunde einspringen können.

Wie gehe ich vor, um einen neuen/zweiten Ziervogel als Partner anzuschaffen?
Bei der Neuverkupplung gibt es einige Punkte zu beachten: Der Altersunterschied sollte nicht zu groß sein. Das Zusammenleben beispielsweise eines betagten Vogels mit einem Nestjungen würde nicht funktionieren, sowie eine verwitwete Seniorin auch keine Beziehung zu einem Vierjährigen eingehen wollen würde. Abgesehen vom Alter sollten auch die Charaktere passen. Ein eher schüchterner Witwer ist bei einem neuen dominanten Partner nicht so gut aufgehoben. Das könnte in dem Fall den verwitweten Vogel überfordern.

Je nach Vogelart sieht die harmonische Geschlechterkonstellation ganz unterschiedlich aus: Während ein Kanarienvogel-Witwer mit einem Weibchen besser aufgehoben ist, können sich zwei Wellensittich-Männchen gut verstehen und eine tiefe Freundschaft entwickeln. Dagegen können zwei Sittich-Damen sich eher in die Federn geraten. Den passenden Partner für ihr gefiedertes Familienmitglied finden Halter beispielsweise beim Verein der Wellensittich-Freunde e. V. in Köln, bei Tierheimen in ihrer Nähe oder in online Vermittlungsforen.

Gesundheitscheck
Ist die Entscheidung für einen neuen Gefährten gefallen, ist es wichtig, dass dieser vor der Vergesellschaftung von einem Vogel-Tierarzt durchgecheckt wird. Das Tier könnte Krankheiten haben und ansteckend sein. Sollte dies der Fall sein, muss der Vogel erstmal in Quarantäne.
Sind die Untersuchungen gemacht, das Tier gesund, Charakter, Geschlecht und Alter passen auch, dann steht einer neuen Beziehung des gefiederten Freundes nichts im Wege.

Betreuung für Ziervögel während der Urlaubszeit

Was mache ich mit meinen Vögeln, wenn ich in den Urlaub fahre?

Für viele ist die Urlaubszeit die schönste Zeit des Jahres: eine Pause vom Alltag, ein Tapetenwechsel, eine Reise in ein fremdes Land. Doch wohin mit den gefiederten Freunden? Am schönsten ist es für die Tiere, wenn sie von einem erfahrenen Vogelsitter zu Hause betreut werden.

Bei der Wahl der Urlaubsbetreuung sollte das Wohl der Tiere im Vordergrund stehen, und dazu gehört unter anderem, unnötigen Stress zu vermeiden. Und da fremde Umgebungen und auch der Transport an einen anderen Ort bei vielen Vögeln Unruhe auslösen, sollte man unbedingt versuchen, einen Tiersitter für die eigenen vier Wände zu finden. Manchmal findet sich aber trotz aller Bemühungen kein Pfleger und man steht vor der Entscheidung, seine gefiederten Lieblinge mit in den Urlaub zu nehmen. Bei nicht allzu langen Autofahrten oder kurzen Zugfahrten kann dies funktionieren. Längere Busfahrten, Schiffs- oder Flugreisen sollte man Ziervögeln dagegen nicht zumuten. Soll es ins Ausland gehen, gilt es umfangreiche Vorschriften zu beachten, die man bei den entsprechenden Konsulaten erfragen kann.

Was ist wichtig bei der Auswahl einer Urlaubsbetreuung?
Am besten ist es natürlich, auf eine Urlaubsbetreuung zu setzen, die sich in der Vogelhaltung und -pflege auskennt. Dann kann man sicher sein, dass der Tiersitter erkennt, ob der Vogel gesund ist oder sich in seinem Verhalten verändert und möglicherweise zum Tierarzt muss. Ein weiterer Vorteil: Wer selbst Vögel hält, weiß, dass deren Pflege und Betreuung Zeit kostet: Zweimal täglich sollten Futter und Wasser nachgefüllt werden, die Voliere muss einmal täglich gereinigt und zudem ausreichend Zeit für einen Freiflug der gefiederten Freunde eingeplant werden.

Wenn sich im Bekanntenkreis niemand findet für diese Aufgabe, kann auch ein professioneller Tiersitter engagiert werden. Hier können Tierfreunde nach Betreuungsangeboten in der Umgebung suchen. Häufig können auch die ortsansässigen Tierheime Kontakte vermitteln, aber auch in Vogelforen, durch Nachfragen bei Vogelvereinen oder über Anzeigen in Vogelzeitschriften kann man fündig werden.

Wie kann ich auf Nummer sicher gehen, dass meine Vögel in sicheren Händen sind?
Damit der Tiersitter bestmöglich eingewiesen wird, bietet sich an, vor Urlaubsantritt mindestens ein längeres Treffen zu vereinbaren und einen ausführlichen Steckbrief zu erstellen. Alter, Eigenschaften, Futter- und Fluggewohnheiten sollte man genauso notieren wie Vorerkrankungen, den Impfstatus des Vogels und natürlich die Kontaktdaten des betreuenden Tierarztes. Der Tiersitter sollte sich täglich eine Viertelstunde Zeit nehmen, um die gefiederten Freunde genau zu beobachten – denn wenn ein Vogel krank ist, versucht er dies zu verstecken. Da hilft nur genaues Hinschauen: Plustert sich das Tier mehr auf als üblich, ist es ruhiger als am Vortag, frisst es weniger, hat sich der Kot verändert? Wenn sich der Vogel anfassen lässt, sollte man seine Füße berühren. Sind diese sehr kalt, kann das ein Anzeichen einer Erkrankung sein. Dann sollte man den Tierarzt zu Rate ziehen.

Können meine Vögel den Urlaub auch in der Tierpension verbringen?
Neben der heimischen Betreuung hat man auch die Möglichkeit, seine Vögel bei einem Tiersitter oder in einer professionellen Tierpension unterzubringen. Man sollte sich die Umgebung des Tiersitters bzw. die Tierpension im Vorfeld anschauen. Ganz wichtig ist, dass der tägliche Freiflug gewährleistet ist und dass nicht nur der eigene Vogel, sondern alle bei dem Pfleger oder in der Pension untergebrachten Tiere über einen Gesundheitsnachweis vom Tierarzt verfügen. Seriöse Tiersitter und -pensionen verlangen einen tierärztlichen Nachweis darüber, dass der gefiederte Pensionsgast gesund ist. So kann verhindert werden, dass sich Krankheitserreger verbreiten. Wenn dies nicht gefordert wird, sollten Tierhalter davon Abstand nehmen.

Kann ich meine Vögel in eine Vogelpension geben?

Neben Hunde- und Katzenpensionen gibt es auch Pensionen für die gefiederten Freunde, in denen sie während der Abwesenheit des Halters umsorgt werden. Für viele Vögel ist die kleine Auszeit bei Artgenossen sogar eine schöne Abwechslung.  

Vögel lassen sich nur schwierig mit in den Urlaub nehmen. Der Transport der Gehege ist umständlich und für die Tiere stellen lange Autofahrten oder gar Flug- oder Zugreisen meist Stress dar. Für Vögel, die in Volieren leben, ist eine Mitnahme sogar fast ausgeschlossen. Darüber hinaus fühlen sich Ziervögel an einem für sie vertrauten Ort am wohlsten. Viele Vogelfreunde beauftragen während der Zeit der Abwesenheit daher Vogelsitter oder fragen Freunde und Nachbarn, die die gefiederten Freunde zu Hause betreuen. Wer keine Betreuungsperson für die eigenen vier Wände findet, kann die Tiere in eine Vogelpension bringen, wo sie von erfahrenen Pflegern umsorgt werden. Diese Option eignet sich besonders für längere Urlaubsreisen, wenn etwa eine Abwesenheit von zwei bis drei Wochen geplant ist.

Eignet sich eine Vogelpension für alle Ziervögel?
Ob Sittiche, Unzertrennliche oder Kakadus – im Grunde können alle Ziervögel zeitweilig in einer Vogelpension untergebracht werden. Allzu häufig sollte ein Ortswechsel jedoch nicht stattfinden, denn Vögel sind Gewohnheitstiere und ein Umzug bedeutet zunächst einmal Stress für die Federtiere. Besonders sensible Vögel wie Graupapageien reagieren möglicherweise auf die für sie ungewohnte Situation, indem sie die ersten Tage zum Beispiel nicht fressen. Doch nach ein paar Tagen der Umgewöhnung ist in der Regel alles gut und einige besonders neugierige Vögel freuen sich sogar über die neuen Artgenossen im Raum. Besonders für Vögel, die zu Hause nicht von vielen Artgenossen umgeben sind, ist der Kontakt zu anderen Vögeln oder die Wahrnehmung weiterer Zwitschergeräusche häufig eine gute neue Erfahrung.

Was muss ich mitnehmen?
Für den Transport der Tiere eignen sich Katzentransportboxen genauso wie Transportboxen oder -käfige für Kleinvögel. In der Pension müssen die Federtiere dann nicht zwangsläufig im gewohnten Gehege bleiben, sondern können auch ein neues Zuhause beziehen. Um den Tieren die neue Umgebung ein wenig heimischer zu gestalten, empfiehlt es sich jedoch, ihr Lieblingsspielzeug mitzubringen, das dann im Käfig platziert wird.

Was muss ich noch beachten?
Für einen Aufenthalt in einer Pension müssen die Tiere gesund sein, damit sie keine Krankheiten auf andere Vögel übertragen. Auch dann, wenn sie getrennt von den Artgenossen in eigenen Gehegen leben. Viele Vogelpensionen verlangen auch einen tierärztlichen Nachweis darüber, dass der gefiederte Pensionsgast gesund ist. Erfahrene und seriöse Vogelsitter informieren sich im Vorfeld ausführlich über den Gesundheitszustand des Vogels, begutachten das Tier vor Ort und weisen eine Betreuung gegebenenfalls auch ab, wenn sie Anzeichen einer Krankheit bemerken. Eine Checkliste hilft, damit es dem Federtier während der temporären Außer-Haus-Betreuung an nichts fehlt. Auf dieser Liste können neben den Namen von Vogel und Halter sowie den Notfallkontaktdaten auch die Futtervorlieben sowie die Fütterungszeiten festgehalten werden.

Leben mit Ziervögeln

Darf ich den Vogelbauer auf den Balkon stellen?

Wenn die Außentemperaturen steigen, freuen sich auch heimische Sittiche über frische Luft und ein paar Sonnenstrahlen auf dem Gefieder. Wandert das Gehege auf den Balkon, sollten Vogel-Freunde aber die Lautstärke der gefiederten Freunde beachten.

Die gute Nachricht vorweg: Die Gehege von Wellis, Kanarienvögeln, Nymphensittichen und Co. dürfen bei wärmeren Temperaturen gerne mit nach draußen wandern. Allerdings sollten Eigentümer und Mieter einige Aspekte beachten, um möglichen Ärger mit den Nachbarn oder dem Vermieter zu vermeiden. Hierzu gehört zum Beispiel, dass das fröhliche Zwitschern und Singen der bunten Vögel einen bestimmten Lärmpegel nicht überschreiten darf.

Was muss ich beachten, wenn ich das Vogelgehege auf den Balkon stelle?
Grundsätzlich gibt es keine Einschränkung, was die Anzahl und Rasse der Ziervögel betrifft, welche sich in ihren Gehegen auf dem Balkon frische Luft um den Schnabel wehen lassen. Besonders Stadtbewohner sollten jedoch bei der Auswahl die von den Tieren erzeugte Lautstärke berücksichtigen. Was erlaubt ist an (Vogel-)Lärm, richtet sich nach der sogenannten TA-Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) und der Art des Wohngebietes, in dem man lebt. So dürfen zum Beispiel in einem reinen Wohngebiet tagsüber nicht mehr als 50 Dezibel, nachts nicht mehr als 35 Dezibel Lärm erzeugt werden. Bei einzelnen Käfigen, die auf den Balkon gestellt werden, ist aber davon auszugehen, dass sich die von den Vögeln erzeugten Geräusche innerhalb des erlaubten Lärmpegels halten. Zum Vergleich: 50 Dezibel entsprechen leiser Radiomusik oder auch dem natürlichen Vogelgezwitscher draußen.

Generell gilt diese einheitliche Lärmgrenze dauerhaft, sie ist also nicht an bestimmte Uhrzeiten wie die Mittagsruhe oder an Feiertage gebunden. Zumal sich die Vögel, die sich in der Natur befinden, auch nicht an Sondervorschriften halten.

Sind dauerhafte Volieren auf dem Balkon erlaubt?
Beabsichtigt man als Mieter, eine feste Voliere dauerhaft auf dem Balkon zu installieren oder den Balkon mit einem Netz einzufassen, ist zunächst die Erlaubnis des Vermieters einzuholen. Ebenso sollte man vorher einen Blick in eventuelle Sondervorschriften werfen, die die einzelnen Kommunen durch Satzungen festlegen können. Ein kurzer Kontakt mit der Stadtverwaltung, Abteilung Ordnungsamt verhindert Ärger mit der Stadt oder auch den Nachbarn.

Lebt der Ziervogelhalter dagegen in einer Eigentumswohnung mit Balkon, so müssen die Regeln des Wohneigentumsgesetzes (WEG) beachtet werden. Da das Aufstellen einer Voliere für eine gewisse, nicht näher definierte Zeit eine optische Veränderung des Wohnungsbildes darstellt, bedarf es zunächst der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft. Sind diese Aspekte geklärt, steht einem gemeinsamen Ausflug nach Balkonien für Halter und Ziervögel nichts mehr im Weg.

Was kann ich tun, wenn mir ein Ziervogel zugeflogen kommt?

Trifft man in der freien Natur auf einen Sittich oder einen Kanarienvogel, reichen wenige Schritte in diesem Moment schon aus, damit der Vogel überlebt und hoffentlich bald wieder in sein Zuhause zurückkehren kann.

Entflogene Vögel sind häufig so erschöpft, dass sie sich bereitwillig einfangen lassen oder sogar in eine fremde Wohnung fliegen. Wer von einer solchen Situation überrascht wird und das Tier als klassisches Heimtier erkennt, zum Beispiel als Wellensittich, Kanarienvogel oder Papagei, der sollte den Versuch unternehmen, den Vogel einzufangen.

Wie kann ich einem zugeflogenen Vogel helfen?
Damit der Vogel nicht weiterfliegt, sollte er vorsichtig in einem Pappkarton mit Luftzufuhr platziert werden. Wirkt er geschwächt oder unterkühlt, hilft es, das Tier zum Wärmen sanft in ein Handtuch zu setzen. Wer zufällig einen leeren Vogelkäfig in der Wohnung hat, kann diesen lose über den Vogel stülpen und den Boden später festmachen, wenn das Tier sich am Gitter festhält.

Ein zugeflogener Vogel sollte auf keinen Fall in einem Käfig mit weiteren Vögeln untergebracht werden. Um das Tier zu beruhigen ist es außerdem ratsam, den Karton oder den Käfig abzudunkeln.

Da entflogene Vögel häufig auch Hunger und Durst verspüren, sollte dem Tier außerdem Wasser und Futter angeboten werden. Kolbenhirse ist im Gegensatz zu manchen Körnern leicht verdaulich und es gibt sie in fast jedem Lebensmittelgeschäft.

An wen kann ich mich wenden?
Nachdem der Vogel Nahrung und Ruhe bekommen hat, ist der erste Ansprechpartner in der Regel ein Tierheim. Dort gibt es die Möglichkeiten zu ärztlicher Versorgung und die Pfleger können sich weiter um das Wohlbefinden des Tieres zu kümmern, bis der Besitzer oder die Besitzerin ausfindig gemacht wurde – etwa über die Nummer am Fußring des Vogels.

Alternativ helfen auch Heimtierregister bei der Suche. Etwa das Portal Findefix vom deutschen Tierschutzbund. Auch das größte kostenlose europäische Heimtierregister TASSO bietet einen solchen Service an.